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Geschichte der Halbinsel Datca

Geschichte der Halbinsel

Karier (Karer), die sich an der südwestlichen Küste Anatoliens angesiedelt hatten, entwickelten in diesem Raum eine Zivilisation. Sie besetzten  u.a. die Halbinsel Datca (Knidos), Rhodos, Kreta,  Mindos und herrschten lange Zeit  in dieser Region.

Um 1000 v. Chr.  eroberten die Dorier (Dorer)  Knidos (Datca). Das Gebiet zählte nunmehr zum dorischen Hexapolis (Knidos, Kos, Lindos, Kamiros, Lalios und Harlikarnassos). Knidos  war zugleich die "Hauptstadt". Sie  wurde insbesondere auch  durch die unbekleidete Aphrodite Statue sehr bekannt.

Um 546 v. Chr. drangen die Perser in Anatolien ein, griffen Lydien an und setzten dem lydischen Königreich ein Ende. Dieser Sieg der Perser versetzte die Dorier in Furcht. Von Herodotos wird berichtet, daß die Knidier (Bewohner von Knidos) beim Herannahen der Perser einen ca. 1,5 km breiten Landstrich (heute Balikasiran), den einzigen Landzugang, zu durchstechen versuchten. Infolge  der Härte des Gesteins verletzten sich jedoch viele Arbeiter. Auf eine Weisung des delphischen Orakels hin gaben sie den Durchstich auf und unterwarfen sich den Persern.  Die Eindringlinge zerstörten Knidos nicht.

Nach den Persern wurde Datca nacheinander von den Athenern, Spartanern,  Alexander dem Großen und von den Römern erobert. All diese Eroberungen erfolgten kampflos.

Nach der Teilung des römischen Reiches gehörte Knidos zu Byzanz.  

Im Jahre 1220 besetzten die Germiyanoglari (Türken) die Halbinsel Datca.

Im Jahre 1390 wurde Datca an das Osmanische Reich annektiert und zur Zeit des Sultan Resad (19. Jh.) in "Resadiye" umbenannt. 

Nach der Gründung der Türkei (1923)  erhielt die Halbinsel wieder den Namen  "Datça". Sie wurde dem Regierungsbezirk  Mugla  zugeteilt.

 

 

 


 

 

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